Verkehrsverhalten bei Münchner Blade Night

In München darf nach einer zweijährigen Pause wieder gerollt werden. Green City e. V. hat als Veranstalter der Blade Night München, wie die Skatenight in der bayerischen Landeshauptstadt genannt wird, wieder einen Sponsor gefunden und von der Landeshauptstadt zudem einen Zuschuss von 30.000 € bewilligt bekommen. Damit hat die deutsche Metropole wieder einen sportlichen Großanlass, der für über 10.000 Teilnehmende wie immer gut organisiert sein muss.

Sicherheit im Vordergrund

Wenn die Münchener Polizei an 18 Montagen zwischen Mai und September 2019 wieder die Straßen für die vielen Inlineskater sperrt, steht die Sicherheit im Vordergrund. Dann gilt es, Regeln einzuhalten und das zu vermeiden, was sich 2012 ereignete. Damals prallte während einer Blade Night München eine allzu schnelle junge Teilnehmerin gegen einen Lkw und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

‚Blade Guards’ im Einsatz

Inlineskater sollten also ihre Geschwindigkeit und ihr Können einschätzen und sich auf diese Art sicher rollend durch die Stadt bewegen können. Es gilt, sich wie im Straßenverkehr rechts zu halten und links zu überholen. Bei Unsicherheiten stehen 200 ehrenamtliche Helfer, die für eine problemlose Veranstaltung im Einsatz sind, zur Verfügung. Diese ‚Blade Guards’ verfügen über entsprechende Kompetenz, denn sie werden in Zusammenarbeit mit der Münchener Polizei für diese Sportveranstaltung geschult.

Schutzausrüstung notwendig

Ansonsten sollten die Teilnehmenden eine entsprechende Schutzausrüstung tragen. So gelten Skates als sicher, wenn sie eine gute Passform haben. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Helm fest sitzt. Auch gehören Knie-, Ellbogen- und Handgelenk-Protektoren zu einer guten Schutzausrüstung und sichern die Skater gegen Verletzungen ab.

Die Stadt München ist der Großveranstaltung mit ihren vielen Skatern wohl gesonnen. Sie versteht den Anlass für Tausende von Sportsleuten als passend, denn München gilt als sportbegeisterte Metropole. Was bleibt, ist die rechtliche Einordnung all jener, die sich bei diesem Anlass rollend durch die Stadt bewegen. Gemäß Straßenverkehrsordnung der Bundesrepublik Deutschland gelten Skater als Fußgänger. Dies sind sie natürlich auch in München.